02.10.2026
Am 24. und 25. September brachten die Schülerinnen und Schüler der beiden DS13-Kurse das Theaterstück Furor nach dem Text von Lutz Hübner und Sarah Nemitz auf die Bühne. Im Mittelpunkt steht eine Begegnung zwischen einer verzweifelten Mutter, einem Politiker und einem jungen Mann, in der persönliche Verletzungen und gesellschaftliche Spannungen zunehmend aufeinanderprallen.
Mit großer Ernsthaftigkeit, Spielfreude und beeindruckender Präsenz erzählte das Ensemble von einer Situation, die immer weiter aus dem Gleichgewicht gerät. Die Inszenierung machte die Polarisierung unserer Gesellschaft sichtbar, ohne einfache Antworten vorzugeben.
Eine besondere Herausforderung und zugleich ein prägendes Gestaltungsmittel waren die Rollenwechsel: Die drei Figuren Nele, Braubach und Jerome wurden im Verlauf der Inszenierung von insgesamt 17 Schülerinnen und Schülern verkörpert und dadurch immer wieder neu interpretiert. Besonders der Chor setzte wirkungsvolle Akzente, unterbrach das intensive Bühnengeschehen und eröffnete immer wieder neue Perspektiven.
Mit viel Einsatz, Kreativität und gegenseitiger Unterstützung verwirklichten die Schülerinnen und Schüler dieses anspruchsvolle Projekt. Ihnen gelang eine eindringliche Aufführung, die noch lange zum Nachdenken anregte.
Ein großer Dank gilt allen Beteiligten auf und hinter der Bühne!
Stephanie Kühn