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Weihnachtsgruß

17.12.2020

Liebe Mitglieder der Schulgemeinschaft!

Was für ein Jahr!

Alles begann am Rosenmontag mit der Absage der Studienfahrt nach Rom.

Zwar hatten wir schon damals das Gefühl, dass man das Virus, dessen Namen SARS-CoV-2 ( severe acute respiratory syndrome coronavirus type 2) man sich kaum merken konnte, nicht unterschätzen sollte, aber wir hatten keine Vorstellung davon, wie ernst die Lage tatsächlich war.

Nur 15 Tage sollten vergehen, bis die WHO die Ausbreitung von COVID-19 zu einer Pandemie erklärte, und am 16. März wurden die Schulen bundesweit bis zum Ende der Osterferien geschlossen.

Die Schulöffnung erfolgte sukzessive und den 7. bis 9. Klassen waren vor den Sommerferien gerade einmal fünf Unterrichtstage vergönnt.

Die Phase des Homeschoolings haben wir dank der Unterstützung der Eltern und dank IServ zwar ohne größere Blessuren überstanden, aber dennoch ist allen Beteiligten im Rahmen der Schulschließung sehr deutlich bewusst geworden, dass kein Online-Unterricht der Welt den Präsenzunterricht ersetzen kann.

Was für ein Kompliment für Schule!

Und was für ein Kompliment für die Lehrkräfte!

Lange bevor die Landesregierung entsprechende Vorgaben machte, hatten die Lehrerinnen und Lehrer, auch die, die zur Risikogruppe gehören, für sich entschieden, nach den Sommerferien in den Präsenzunterricht zurückzukehren, da ihnen die Interaktion mit ihren Klassen und Kursen fehlte.

Was für ein Kompliment für die Schülerinnen und Schüler!

Und so war Erleichterung und auch Freude zu spüren, als wir am 17. August – zugegebenermaßen mit gemischten Gefühlen – den „Regelbetrieb“ wieder aufnahmen.

Die Zahlen schienen der Politik zunächst Recht zu geben. Mit fünf Infektionsfällen entwickelte sich das Leininger-Gymnasium in den vergangenen vier Monaten glücklicherweise nicht zu einem Hotspot und wir sind dankbar, dass alle Erkrankten wieder genesen sind.

Und dennoch ist die Frage, inwieweit Schulen an der Ausbreitung des Coronavirus beteiligt sind, bis heute nicht geklärt.

In den letzten Wochen sind die Infektionszahlen dramatisch angestiegen. Vor zwei Tagen wurde die Präsenzpflicht an rheinland-pfälzischen Schulen erneut ausgesetzt.

Natürlich hoffen wir, dass wir nach dem 15. Januar wenigstens in den Hybridunterricht zurückkehren können. Aber niemand weiß, wie die Lage sich entwickeln wird.

Gewiss ist nur, dass wir auch dieses Jahr – allen Widrigkeiten zum Trotz – Weihnachten feiern werden.

Allen Mitgliedern der Schulgemeinschaft und ihren Familien wünsche ich ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen Start in ein hoffentlich besseres neues Jahr!

Möge Licht am Ende des Tunnels sein!

Cornelia Diehl